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Mein Keksbackkurs mit der Wienerin, mit Bosch und meinen liebsten Linzer Augen

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Weihnachtskekse so kurz vor Silvester?! Für mich ehrlich gestanden nichts Ungewöhnliches: meine Familie ist vermutlich die einzige, in der man Weihnachtskekse noch nicht im Advent isst, dafür aber ab Heiligabend bis ins neue Jahr hinein verspeist (zu tun hat das damit, dass wir früher immer Urlaub in den Bergen gemacht und die Kekse für dort aufgehoben haben). Aber auch, wenn ihr jetzt vielleicht keine Linzer Augen mehr backen werdet – das Rezept kann man ja für nächstes Jahr aufheben 😉 – wollte ich euch noch unbedingt von meinem allerersten Keksbackkurs erzählen!

Vor mittlerweile schon einigen Monaten hat mich die Wienerin nämlich gefragt, ob ich gemeinsam mit ihnen und Bosch einen Weihnachtskeks-Workshop für ihre Leserinnen in der Stilarena in Wien geben möchte. Ihr könnt auch vorstellen: da konnte ich natürlich nicht nein sagen! Also habe ich – ganz ungewohnt für mich – schon Mitte November das Backrohr angeworfen & Keksrezept um Keksrezept getestet, um den TeilnehmerInnen beim Kurs eine breite Auswahl bieten zu können. Geschätzte 7 Kilogramm Kekse später war es dann auch soweit & ich konnte Vanessa und Valentina – zwei ganz lieben Mädels von der Wienerin – meine Rezeptauswahl schicken, die wir dann am Tag des Kurses gemeinsam mit 18 Leserinnen und Lesern gebacken haben:

  • Melting Moments Cookies (der vanillige Favorit der Teilnehmer ;-))
  • Königsschnitten mit Mandeln und Honig
  • Schokokipferl aus dunklem Spritzgebäck
  • Linzer Augen mit Marillenmarmelade und Vanille
  • Ischler mit Nussnougatcreme und Pistazien
  • Haselnuss-Spritzgebäck mit Mandarinen, Nelken und Zimt
  • Spekulatius-Trüffel
  • Schnelle Rumkugeln
  • und ganz fabelhafte Kokosbusserl

Ihr seht also, ein ganz schönes Programm. Aber bei so motivierten TeilnehmerInnen waren auch neun Sorten Kekse ein Klacks – sodass jeder den Abend genießen und mit einer ganz schön vollen Keksdose nach Hause gehen konnte. 😊

Beim Vorzeigen des Spritzgebäckaufsatzes…

….und natürlich gab es auch für jeden Teilnehmer alle Rezepte….

….hier entsteht gerade etwas unheimlich Köstliches: die Spekulatiustrüffel 😉

….und damit die Kokosbusserl schön flaumig werden, kommt es auf die Größe an.

Ab und an braucht man für Weihnachtskekse sogar den Kochtopf. Hier, um die leckere Honig-Mandelschicht für die Königsschnitten zuzubereiten.

Melting Moments Cookies – zu gut, um zu widerstehen. Aber Verkosten ist ja sowieso Pflicht! 😛

So schön sind die Linzer Augen…pardon, Linzer Herzen, geworden.<3

…und auch die Spekulatiustrüffel würden mit Begeisterung und größter Sorgfalt in ihr Schokoladebad getunkt.

Als sich der Abend zu Ende neigte, bekamen die letzten Kekse noch den Feinschliff. Hier die Ischler mit ihrer Schokoglasur und ein paar dekorativ platzierten Pistazien.

Das Rezept zu diesen Linzer Augen stammt übrigens von meiner lieben Bekannten Barbara – vom Teig her sind sie nicht ganz klassisch, aber unheimlich köstlich und genau so, wie ich sie am liebsten habe. Wann auch immer ihr wieder (Weihnachts-)Kekse backt, probiert sie unbedingt mal aus!

Bio-Zutaten Linzer Augen mit Marillenmarmelade und Vanille

320g glattes Mehl

320g griffiges Mehl

450g weiche Butter

225g Walnüsse, gerieben

180g Staubzucker, gesiebt

40g Vanillezucker (5 Pkg.)

150g Marillenmarmelade, fein passiert

Außerdem: 40g Vanillezucker (5 Pkg.) + 40g Staubzucker zum darin Wälzen

Zubereitung Linzer Augen mit Marillenmarmelade und Vanille

Verknetet für die Linzer Augen die beiden Mehlsorten mit der weichen Butter, den gemahlenen Walnüssen, dem Staubzucker und dem Vanillezucker rasch zu einem glatten Teig. Drückt diesen dann zu einer flachen Scheibe, die ihr mit Frischhaltefolie umwickelt und etwa dreißig bis sechzig Minuten im Kühlschrank rasten lasst.

Bevor es dann ans auswalken geht, könnt ihr das Backrohr auf 160°C Heißluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Wer es sich nun einfach machen möchte, streut eine dünne Schicht Mehl auf seine Arbeitsfläche und rollt den Teig aus. Meine Lieblingsmethode ist es aber, den gut gekühlten Teig in mehrere Stücke zu schneiden (etwa zwei bis drei) und jedes dieser Teigstücke zwischen zwei Bögen Backpapier drei Millimeter dünn auszurollen. Da hierbei kein zusätzliches Mehl in den Teig eingearbeitet wird, kann man den Teig problemlos mehrere Male ausrollen, ohne dass die Kekse dadurch zu trocken werden.

Sobald euer Linzerteig dünn genug ist, könnt ihr das obere Backpapier behutsam abziehen und den kompletten Teig mit einem Keksausstecher nach Wahl „ausstechen“ – allerdings ohne dabei die einzelnen Kekse vom Backpapier zu lösen (das würde zu dem Zeitpunkt noch nicht gut gehen). Bevor ihr das tut, stellt den Teig für eine viertel Stunde in den Kühlschrank (in der man sich wunderbar Teigstück Nummer zwei oder drei zuwenden kann).

Ist eure erste Teigplatte dann etwas fest geworden, könnt ihr bei der Hälfte der Kekse ein Loch ausstechen (entweder mit einem sehr kleinen Keksausstecher oder mit der Vorderseite einer kleinen Lochtülle) und anschließend alle Kekse auf euer mit Backpapier belegtes Blech übersiedeln. Das klappt übrigens am einfachsten, mit einer Palette oder einem kleinen Messer.

Wiederholt diesen Vorgang dann mit Teigplatte Nummer zwei (und, wenn vorhanden, drei), bevor ihr alle angesammelten Teigreste miteinander verknetet, neu ausrollt und ebenfalls wie beschrieben ausstecht. Wann immer dabei ein Backblech voll wird, gebt es für 10-15 Minuten ins Backrohr beziehungsweise so lange, bis ihr Rand leicht goldbraun ist.

Lasst die Kekse dann vollständig auskühlen und wälzt sie anschließend behutsam in der Vanillezuckermischung (für die ihr den Staubzucker übrigens sieben solltet, damit ihr eure Kekse mit einer schön dünnen Schicht überziehen könnt).

Ist das geschafft, muss nur noch die Marmelade in einem kleinen Topf etwas erwärmt werden, damit sie flüssiger wird. Nehmt dann ein kleines Löffelchen zur Hand, um etwas Marmelade auf die Unterseite eurer Linzer Augen zu geben. Nun noch die Oberseite andrücken und die Kekse sind bereit, um gegessen oder an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt zu werden.

 

Alles Liebe und gutes Gelingen,

eure Alexandra

 

©Fotos (bis auf die zwei von den Linzer Augen): Katharina Schiffl

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